Smood ist tot, Just Eat übernimmt: Was das für dein Take-Away heisst.
Smood ist tot, Just Eat übernimmt: 427 Stellen weg, Subunternehmer zahlen Kurieren 5.87 CHF pro Fahrt. Was das für deinen Take-Away heisst.

Letzte Woche hat sich der Schweizer Liefermarkt in fünf Tagen neu sortiert. Am 30. April hat die Migros-Tochter Smood den Betrieb endgültig eingestellt — 427 Mitarbeitende verlieren ihren Job, davon rund 370 Kuriere in 25 Schweizer Städten. Am 1. Mai übernimmt Just Eat das Restaurant-Delivery. Am 4. Mai startet Just Eat zusätzlich mit über 10'000 Migros-Artikeln in Genf, Wallis und Tessin.
Wer sein Take-Away heute über eine Plattform abwickelt, hat damit ein Problem.
Vom Anbieter-Trio zum Duopol — in einem Jahr.
Vor einem Jahr konnten Schweizer Wirte zwischen Smood, Just Eat, Uber Eats und kleineren regionalen Diensten wählen. Heute bleiben praktisch zwei: Just Eat (Takeaway.com, niederländisch) und Uber Eats (US-amerikanisch). Beide verlangen pro Bestellung Provisionen von bis zu 30 Prozent, bestätigt durch Branchenmedien wie Blick und 20 Minuten.
Das Risiko ist nicht mehr nur die Provision. Es ist die Abhängigkeit von einer Plattform, die übermorgen verschwinden kann — wie Smood diese Woche gezeigt hat.
5.87 Franken pro Fahrt — und was das mit deiner Marge zu tun hat.
Parallel zum Migros-Start hat die NZZ am Sonntag recherchiert, wie Just Eat seine Kosten drückt: Subunternehmer wie «On Duty» zahlen Kurieren teilweise nur 5.87 Franken pro Fahrt statt eines vollen Stundenlohns. Die Gewerkschaft Unia spricht von Dumpinglöhnen, Syndicom fordert von Migros einen GAV.
Für dich als Wirt heisst das: Die Plattform spart bei den Kurieren — aber an deinen 30 Prozent Provision ändert sich nichts. Und wenn der Service der Kuriere leidet, leidet dein Ruf, nicht der von Just Eat.
Die Alternative liegt seit Jahren bereit.
Mit dem Yoordi Take-Away-Webshop betreibst du dein eigenes Bestellportal — mit deinem Branding, deinen Lieferzonen, deinen Zeitslots. Direkt verbunden mit deiner Kasse und Yoordi Pay für Karte, TWINT, Apple Pay und Google Pay.
Keine Provision an Drittparteien. Deine Gästedaten bleiben bei dir. Ein Schweizer Vertragspartner, den du anrufen kannst, wenn etwas nicht funktioniert.
Was die Mathematik diese Woche sagt.
Ein Restaurant mit CHF 200'000 Take-Away-Umsatz pro Jahr zahlt bei 30 Prozent Plattform-Provision CHF 60'000. Das ist mehr als ein Servicemitarbeiter-Jahresgehalt zum neuen L-GAV-Mindestlohn von CHF 4'528 pro Monat, der per 1. Mai für Saisonbetriebe in Kraft getreten ist.
Während die Plattformen konsolidieren und ihre Margen über Subunternehmer absichern, kannst du in der gleichen Zeit deine eigene digitale Bestellinfrastruktur aufbauen. Das geht in wenigen Tagen.
Jetzt der richtige Zeitpunkt.
Smood-Kunden suchen diese Woche neue Bestelloptionen. Wenn dein eigener Webshop online geht, bevor sie auf Just Eat umsteigen, gewinnst du sie als Direktkunden — ohne Provision, ohne Vermittler.
Sprich mit deiner Yoordi-Ansprechperson oder schreib an info@yoordi.com. In 30 Minuten zeigen wir dir, wie dein Take-Away-Webshop aussehen würde — mit deinen Zahlen, deinen Lieferzonen, deinem Sortiment.


